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Inobhutnahme – Krisenintervention & Quarantäne

Nach nun mittlerweile 2 Jahren „Leben in und mit der Pandemie“ zeigen sich auch bei den Kindern und Jugendlichen die ersten „Nebenwirkungen“ einer Jugendzeit, die sich so anders gestaltet, als es eigentlich sein sollte…. Angefangen bei dem Wichtigsten in dieser Lebensphase, dem „flügge werden“, dem Ausprobieren und vor allem dem „Freunde treffen“ und dem ersten Freiheitsdrang.

Für uns war von Beginn an klar, dass wir weiterhin ein Schutzraum für Kinder und Jugendliche bleiben wollen, unabhängig von Infektion und Ansteckungsgefahr. Somit haben wir uns direkt sehr frühzeitig „gerüstet“ mit Hygienekonzept und Ampelsystemen, damit wir immer ein Anlaufort für die Kids bleiben können und gleichzeitig auch die gesundheitliche Sicherheit für Bewohner*innen wie auch Kolleg*innen bieten können. So offen und frei wie möglich, so sicher und vorsorglich wie nötig.

Vieles musste und muss von allen beachtet werden, was nichts mehr mit unserer eigentlichen pädagogischen Arbeit zu tun hat. Abstandsregeln, obwohl es uns in den Gruppen um Gemeinsamkeit geht, Testen, Masken, Symptombeobachtung, immer neue Regelungen, die es zu erklären galt und gilt….
Und vieles fiel auf einmal weg…. Gruppenausflüge oder das gemeinsames Erleben von KSC-Spielen. Homeschooling hielt Einzug, unter unterschiedlichsten Bedingungen und nach unterschiedlichsten Vorgaben. Gemeinsam Gespräche mit wichtigen Menschen für die Jugendlichen, um bspw. die Situation zu klären, um wieder zueinander zu finden waren nicht möglich… und so vieles mehr.

Doch speziell die Kinder und Jugendlichen schaffen es bis heute in unglaublicher Weise diese neue Zeit zu akzeptieren und damit umzugehen. Sie respektieren die Regeln, machen geduldig die Tests und – für uns anfangs kaum vorstellbar – gehen tapfer durch Quarantäne und Co. mit, die wir ihnen natürlich versuchen so leicht wie möglich zu machen.

Was jedoch gerade im Kinder- und Jugendalter für immer verloren ist, ist diese besondere Zeit….
Diese besondere Jugendzeit, in der man so vieles über sich selbst und die Welt lernt.

Diese Zeit aufzuholen ist schwer und viele Jugendliche fallen hierdurch in große Löcher, geraten in Konflikt mit ihren Familien. Oder haben schlicht und ergreifend nie gelernt oder in den letzten beiden Jahren „verlernt“ wie man sich in Menschengruppen/Cliquen verhält und bewegt.
Bis hin zu psychischen Belastungen, die sich manifestieren und zu nachhaltigen psychischen Problemen führen, die die Kinder und Jugendliche komplett aus dem Gleichgewicht bringen und sie dauerhaft belasten.

Und hier sind wir dann wieder als Pädagog*innen gefragt und nicht mehr als „Virusspezialisten“….

 
 

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