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Kreativität gefragt in der Notunterkunft für junge Männer (NOKU) in Zeiten des Lockdowns

Als Mitte März der Lockdown wegen Corona ausgerufen wurde war die Noku mit 4 Personen voll belegt. Zunächst haben die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren die Situation völlig unterschätzt.

Aus den täglichen Besprechungen wurde deutlich, dass unsere jungen Erwachsenen nicht so recht wussten und erst recht nicht wahrhaben wollten was die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen für uns alle bedeuten.

Es war nicht einfach den jungen Menschen klar zu machen, dass sie ab sofort nur noch aus wichtigen Gründen die NOKU verlassen dürfen, sich nicht mehr mit Freunden treffen können und sich ansonsten Beschäftigung suchen müssen, bei uns in der Einrichtung.
Alleine das Bewusstsein, dass sie als Überträger jederzeit anderen Personen schaden könnten, war ihnen nicht klar.

In der NOKU wurde zuallererst das Büro, in dem die Besprechungen stattfinden, so umgeräumt, dass der Mindestabstand eingehalten werden konnte. Regeln zum Umgang untereinander wurden besprochen und immer wieder wiederholt. Einer unserer wichtigsten Begleiter war das Desinfektionsmittel. Noch vor den gemeinsamen Treffen wurde jeden Tag die NOKU desinfiziert. Es wurde ein allgemeines Besuchsverbot erlassen, um unnötigen Gefährdungssituationen zu vermeiden.

Auch inhaltlich änderten sich die Treffen, die in der Regel morgens ab 9 Uhr stattfinden. Statt Ämtergänge und Formalitäten wurden nun Updates zu Corona, das tägliche Mittagessen und das Unterhaltungsprogramm besprochen. Die jungen Menschen wollten Beschäftigung haben, da sie alleine nur schwer in der Lage sind den Tag zu bewältigen. Im Zusammenhang mit der Maskenpflicht haben wir deshalb gemeinsam Masken gebastelt.

Diese konnten dann mit recht geringen finanziellen Mitteln selbst hergestellt werden solange bis wir Dank einer Spende genug genähte Masken für alle hatten.
Zu unserem Unterhaltungsprogramm gehörte auch das nun täglich stattfindende Kochen. Um nicht jeden Tag einkaufen gehen zu müssen, wurden Pläne für mehrere Tage erstellt und die Lebensmittel eingekauft, damit die jungen Männer beim gemeinsamen Kochen zum einen Beschäftigung hatten, zum anderen ihre Fertigkeiten diesbezüglich erweitern konnten.

Gleichzeitig wurden somit auch einige unserer originären Aufgaben, nämlich die Vorbereitung auf eine selbständige Haushaltsführung, nach der Notunterkunft verstärkt angegangen.
Nachmittags wurden gemeinsam verschiedene Arten von Rätsel bearbeitet und teilweise auch als „Hausaufgaben“ bis zum nächsten Tag verteilt.

Auf diese Art konnten wir in der Notunterkunft die erste Zeit von Corona einigermaßen gut überstehen.

Wir hatten das Glück, dass sich niemand mit dem Virus infiziert hat und hatten so trotz aller Einschränkungen eine gute Zeit in der NOKU.
Bleiben Sie gesund!

 
 

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