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Corona ist doof! Was Corona für unsere Kinder und Jugendlichen in den TGs bedeutet.

In 5 Tagesgruppen des Sybelcentrums der Heimstiftung Karlsruhe, die sich in der Südstadt befinden, läuft die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen auch in diesen schwierigen Zeiten weiter. Aber auch hier macht sich der Einfluss des Coronavirus deutlich bemerkbar. Jede Tagesgruppe hat ein Konzept für Hygiene- und Schutzmaßnahmen entwickelt, das sich jeweils an den individuellen Räumlichkeiten der Gruppe orientiert. So erlebt H.,11 Jahre alt, diese besondere Zeit:

„Corona ist doof!“
Bis vor kurzer Zeit hieß es für mich, Schule zu, Nachmittagsbetreuung zu, Eltern nur zu Hause, Großeltern und Freund nicht mehr treffen zum Spielen. Jetzt darf ich wenigstens wieder in meine Betreuung. Aber alles ist anders. Anstatt das gewohnte „Hallo! Wie war die Schule?“ höre ich „Hallo! Bitte Hände desinfizieren und Abstand Digga!“

Immer muss man aufpassen nicht zu nahe an die anderen Kinder und Betreuer*innen zu kommen. Wenn ich Hilfe brauche bei meinen Schulaufgaben, dann muss die Mundschutzmaske auf. Selbst meine Betreuer*innen drücken darf ich nicht mehr. Alle sagen, dass es bald wieder besser wird. Doch für mich steht fest, „Corona ist doof!“.

Mit Schließung der Schulen mussten auch die Tagesgruppen ihren regulären Betrieb schließen. Aber es gibt seitdem in jeder Gruppe eine Notbetreuung. In jedem Einzelfall hat zuvor der Allgemeine Soziale Dienst der Stadt Karlsruhe diese Notbetreuung befürwortet. Und inzwischen ist sie so angewachsen, dass schon fast wieder alle Kinder/Jugendlichen in die Gruppe kommen, wenn auch manchmal zeitversetzt, in Schichten, um den Abstand zu gewährleisten. Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen (z.B. Risikopatient) nicht kommen können, werden einzeln betreut. Und es besteht zusätzlich ein enger telefonischer Kontakt zur Familie. Da noch nicht alle Kinder in die Schule gehen können, gib es auch keinen Schulbeförderungsdienst. Deshalb leisten die pädagogischen Fachkräfte den Fahrdienst zwischen Tagesgruppe und Familie.

Aber alle – pädagogische Betreuer*innen, Kinder und Jugendliche und nicht zuletzt die Eltern – sind froh, dass die Tagesgruppen offen sind.“

Zum Schluss noch ein kurzer Eindruck aus Sicht der Mitarbeiter*innen:

Dann war es soweit – die INFO kam – die Tagesgruppen schließen analog zu den Schulen!

Für uns als Tagesgruppe, bedeutete dies, dass die Kinder und Jugendlichen vorerst nicht mehr kommen durften. Wie sollte nun unser Alltag nun aussehen? Was können wir anbieten, um die Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen?
Nach einiger Zeit außergewöhnlichem Arbeiten, ging es dann endlich ein Stückchen der Normalität entgegen. Wir eröffneten unsere Notgruppe, die es uns ermöglichte, Kinder wieder zu betreuen und vor allem die Familien zu entlasten und zu unterstützen. Das Homeschooling findet nun in der Tagesgruppe statt.

Doch die Rückkehr in den Alltag ist von vielen Veränderungen begleitet. Abstandseinhaltungen, Mundschutzmaßnahmen und Hygienevorschriften gehören nun zur Routine.
Wir sind froh, über den Kontakt zu den Kindern und den Eltern. In dieser Zeit ist es wichtig zusammenzuhalten. Denn wir sind trotz Abstand – besser zusammen!

 
 

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